Kostensimulation

Ein wertvolles "Nebenprodukt" der Simulation von Produktions- und Logistikprozessen liegt darin, daß diese Modelle neben den Auftrags-, Informations- und Materialflüssen gleichzeitig auch die Inanspruchnahme der Prozessressourcen (Personal, Maschinen, Werkzeuge, Material, externe Kapazitäten u.ä.) detailliert mitführen. Dadurch wird es möglich, die tatsächlichen Kosten eines (Teil-) Prozesses zu ermitteln, d.h. in der Betrachtung z.B. zu berücksichtigen, dass ein Produktionsprozess häufig durch Eilaufträge unterbrochen wird. Ein BAB kann diese versteckten Kosten nicht quantifizieren, wohl aber die Simulation.
Für das Produktionscontrolling ergibt sich dadurch die Möglichkeit, fast unbegrenzt Kostenanalysen durchzuführen und dadurch Kosteneinsparungs-Potential zu identifizieren. Für Aufgaben der Produktionsfeinplanung und -steuerung bietet der Ansatz die Möglichkeit, hinsichtlich der Kostenstruktur der Prozesse sichere Entscheidungen zu treffen.